Eigentlich wollte ich meine Barcamp-Jungfräulichkeit schon längst verloren haben und war mir ziemlich sicher, dass dies bei einem Camp rund ums Themenfeld „Lehren und Lernen (mit Medien)“ geschehen wird. Aber nachdem es terminlich bisher weder mit einer Teilnahme bei einem der Educamps noch mit dem CorporateLearningCamp geklappt hat, wird sich mein erstes Barcamp wohl mit der Frage nach der sinnvollen Verwendung öffentlich zugänglicher Daten beschäftigen.
Am 11. und 12. November 2011 veranstaltet das Deutsche Telekom Institute for Connected Cities (TICC) der Zeppelin Universität gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg ein zweitägiges Treffen im Stil von Barcamp und Hackday zu den Möglichkeiten der Nutzung offener Daten. Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, dass sich innerhalb kurzer Zeit und ohne großes Budget kreative und innovative Prototypen und Anwendungen programmieren lassen, mit denen man die Daten aus Politik und öffentlicher Verwaltung zugänglich und nutzbar machen kann.
Los geht es am Freitag den 11. November mit einem Barcamp zur Orientierung, Information und Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Hier können erste Konzepte entwickelt werden, die dann am folgenden Tag beim Hackday in konkrete Anwendungen und/oder Websites umgesetzt werden sollen.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, engagierten Programmierer, Webentwickler, Grafik- und UI-Designer, Wissenschaftler, Journalisten oder sonstige Personen, die sich mit der Frage der sinnvollen Nutzung öffentlicher Daten beschäftigen wollen, sind herzlich eingeladen sich an der Veranstaltung aktiv zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen.
Weitere Informationen und die Anmeldung findet man unter
http://hackday.friedrichshafen.de