Der „World Computer Congress 2010“ in Brisbane liegt inzwischen bereits einige Monate zurück. Auch wenn große Teile der Tagung im Nachhinein durch die vielen Eindrücke meiner anschließenden Reise entlang der Australischen Ostküste verdrängt wurden, so habe ich die Veranstaltung in positiver Erinnerung. Das liegt zum einen an der echt professionellen Organisation sowie der tollen Location, zum anderen an den wirklich spannenden Beiträgen, die ich dort erleben durfte.
Besonders die Keynote „Toward a Just Digital Society“ von Richard Stallman hat mich nachhaltig beschäftigt (hier ein zusammenfassender Bericht aus der “itnews”). Dies lag allerdings weniger an Stallmans Ausführungen zu Chancen und Risiken einer digitalen Gesellschaft, als vielmehr daran, dass sie Anlass für mehrer – teils hitzige – Diskussionen außerhalb des Plenums bot. Insgesamt wurde beim “World Computer Congress” sowieso erstaunlich viel diskutiert. Erfreulicherweise nicht nur – wie ich in diesem Rahmen vermutet hätte – darüber, was heute durch Technologie alles machbar ist, sondern auch inwiefern diese Entwicklungen beziehungsweise zukünftigen Szenarien überhaupt wünschens- und erstrebenswert sind.
Im Rahmen der Session „Key Competencies in the Knowledge Society“ stellte ich einen gemeinsamen Beitrag von Mathias Krebs und mir über den damaligen Stand unserer Dissertationsprojekte zum Einsatz von Wikis und Weblogs im Schulunterricht vor.
Beim Aufräumen meines Schreibtisches bin ich heute über das „Assignment of Copyright“ gestolpert und habe mit Freude festgestellt, dass ich das Paper für den Konferenzband auch hier veröffentlichen darf, wovon ich hiermit gerne Gebrauch mache.
Verfasst von crossyard 